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Ein CIA-Mann und der ‘Inside job’
Robert Baer war bis 1997 als CIA-Führungsoffizier tätig und in diversen Brennpunkten des Nahen Osten im Einsatz. Anfang 1995 war er z.B. im Nordirak stationiert und in zentraler Position, um die verfeindeten kurdischen Aufständischen zum geeinten Aufstand gegen Saddam Hussein zu bewegen und gleichzeitig die Führung der irakischen Militär-Opposition in ihren Putschplänen zu unterstützen. Kurz vor dem geplanten Putsch machte die US-Regierung einen Rückzieher - in Form eines Telegrammes des damaligen Sicherheitsberaters Tony Lake: Die Aktion, die sie für dieses Wochenende geplant haben, ist in allen Einzelheiten verraten worden. Wir glauben, daß das hohe Risiko eines Fehlschlages besteht. Jede Entscheidung, die Aktion nicht abzubrechen, ist allein die ihre. (Der Niedergang der CIA, S. 269)
Die Putschpläne verpufften und endeten für zahllose Beteiligte im Desaster. Die Hintergründe dieser Episode erscheinen ebenso verwickelt wie die wechselnden Koalitionen im Nahen Osten, die einem pragmatischen Grundsatz folgen: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
Robert Baer schildert in seinen Büchern (‘Der Niedergang der CIA’ diente als Vorlage für den Film ‘Syriana’) zahlreiche Episoden wie diese in einer Mischung aus Wut, Ohnmacht und Sorge um die zukünftige Entwicklung. Die Erfahrungen und Botschaften von Robert Baer lassen sich in zwei Sätzen festhalten:
1. Der politische Apparat in Washington ist strukturell korrumpiert - das Resultat jahrzehntelanger Verflechtungen. 2. Die CIA ist ein Produkt inkompetenter Führungen und aufgrund mehrerer Fehlentwicklungen ebenso uneffektiv wie undurchsichtig.
Im Juni 2006 erregte ein Baer-Interview wegen des Schlüsselreizes “Inside Job” das Interesse des ‘Truth Movements’: Hartmann: So are you personally of the opinion that there was an aspect of 'inside job' to 9/11 within the U.S. government?
Baer: There is that possibility, the evidence points at it.
Hartmann: And why is it not being investigated?
Baer: Why isn't the WMD story being investigated? Why isn't anyone been held accountable for 9/11? [..] Why has there been no change in command? Why hasn't there been any sort of exposure on this? (Quelle, MP3-Interview)
Bei genauerer Betrachtung des Hintergrundes und des Kontextes ergibt sich ein gravierendes Dilemma für das ‘Truth Movement’. Hierzu muss man jedoch die Position des Robert Baer kennen:
Robert Baer - im Auftrag der CIA?
Robert Baer über den 11. September 2001: Der 11. September war nicht das Ereignis eines Fehlers, sondern einer Reihe von ihnen. (Der Niedergang der CIA, 2003, S. 16)
Der Begriff ‘Fehler’ ist für ‘Verschwörungstheoretiker’ ein rotes Tuch.
Robert Baer über Ursachen des Versagens: It wasn't a conspiracy of silence that allowed Osama bin Laden to succeed so spectacularly in his mission; it was a confluence of incompetence, spurious assumptions and self-delusion on a grand scale. (Quelle)
Der Begriff ‘Inkompetenz’ ist für ‘Verschwörungstheoretiker’ ein rotes Tuch.
Robert Baer über Verschwörungstheoretiker, Sprengtheoristen, CIA-Mystiker: I myself have felt the pull of the conspiracy theorists — who believe that 9/11 was an inside job, somehow pulled off by the U.S. government. For the record, I don't believe that the World Trade Center was brought down by our own explosives, or that a rocket, rather than an airliner, hit the Pentagon. I spent a career in the CIA trying to orchestrate plots, wasn't all that good at it, and certainly couldn't carry off 9/11. Nor could the real pros I had the pleasure to work with. (Quelle)
Robert Baer über das ‘Vorwissen’ zu den Anschlägen: Viele von uns, die eine Zeit lang im Nahen Osten “im Feld gestanden” hatten, zeigten sich besorgt, daß sich eine große und schlimme Sache zusammenbraute. Es gab da draußen einfach zu viel Hass und zu viele Zerstörungswerkzeuge. Aber ich glaube nicht, daß jemand genau die Ereignisse, zu denen es dann am 11. September kam, die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon also, vorhersah. [...] Was jedoch zählt, ist, daß wir noch nicht einmal versucht hatten herauszufinden, was auf uns zukam. (Der Niedergang der CIA, 2003, S. 14)
Der letzte Satz wiederum enthält u.a. eine Kritik an der systematischen Demontage der CIA und ihrer ursprünglichen, nachrichtendienstlichen Aufgabe: Die CIA wurde durch political correctness systematisch zerstört, durch Kleinkriege zwischen Institutionen, durch Karrieresucht und viel zu viele andere Dinge. (Der Niedergang der CIA, 2003, S. 17)
Robert Baer über Osama Bin Laden: Und Osama Bin Laden verfügt über sämtliche notwendigen Verbindungen, um das womöglich gefährlichste Spontannetzwerk aller Zeiten zu etablieren. Sobald er sich in Afghanistan niedergelassen, seine Ausbildungslager eingerichtet und die Nachricht ausgesandt hatte, er sei bereit, jenseits des Atlantiks Gewalt zu säen, war es lediglich eine Frage der Zeit, bis er und seine Leute zuschlugen. Die Frage war immer nur gewesen, wie und wann, was und wo, niemals ob. (Der Niedergang der CIA, 2003, S. 398)
Robert Baer über Osama Bin Ladens Verbündete: Hat Osama Bin Laden bei der Durchführung der Anschläge allein durch sein terroristisches Netzwerk El Kaida gehandelt? Hierüber weiß ich sehr viel besser Bescheid, und die Antwort ist ein nachdrückliches Nein. Schon bevor ich Ende 1997 die CIA verließ, wussten wir, daß Bin Laden an die Iraner appelliert hatte, ihre Bestrebungen zur Unterminierung zentralasiatischer Regierungen zu beenden und stattdessen ihm bei einem Feldzug gegen die Vereinigten Staaten zur Seite zu stehen. Wir wussten auch, daß Bin Ladens Verbündete, die ägyptische Gama’at, 1996 Kontakt zu Imad Mughnija aufgenommen hatte, der meinen persönlichen Nachforschungen zufolge hinter dem Bombenanschlag auf die amerikanische Botschaft in Beirut im Jahr 1983 steckte. Nehmen Sie noch Bin Ladens Verbindungen zu den ägyptischen Fundamentalisten hinzu, und schon haben Sie die fürchterlichste terroristische Koalition, die die Geschichte je gesehen hat. (Der Niedergang der CIA, 2003, S. 397f)
Robert Baer über den Iran: Wenn ich mir die Beweise vor meiner Nase genau ansah, stand das Resultat unverrückbar fest: Die Islamische Republik Iran hatte im Geheimen den USA den Krieg erklärt, und die USA hatten beschlossen, dieses zu ignorieren. (Der Niedergang der CIA, 2003, S. 390)
Robert Baer über die Fokussierung auf Bin Laden: Ich wusste auch, daß sie [Anm.: die Planer der Anschläge] nicht zu entmutigen wären, wenn Osama bin Laden gefangen genommen und auf einem Siegeszug durch die Straßen von Lower Manhatten in einem Käfig zur Schau gestellt würde oder wenn man Afghanistan in die Steinzeit zurück bombte. (Der Niedergang der CIA, 2003, S. 397)
Robert Baer über ein mögliches Cui Bono: Sind die Anschläge vom 11. September der fruchtbaren Fantasie Osama bin Ladens entsprungen? Ich weiss es nicht mit Gewissheit, und ich bin nicht sicher, daß es jemals jemand genau wissen wird. Völlig sicher bin ich mir allerdings dessen, daß es Osama Bin Ladens Interessen in geradezu idealer Weise dient, wenn wir das glauben. Terroristische Kampagnen richten sich nicht allein gegen den Feind. Sie sind auch Feldzüge zur Rekrutierung von Anhängern, und durch die Dämonisierung bin Ladens, dadurch, daß er von uns zum Genius hinter den Anschlägen und Erzfeind hochstilisiert wurde, haben wir dafür gesorgt, daß die desillusionierten, wütenden und verzweifelten jungen Männer der muslimischen Welt seiner Sache in Scharen zulaufen werden, ungeachtet dessen, ob er nun tot ist oder lebt, um sie anzuführen. (Der Niedergang der CIA, S. 397)
Robert Baer über Khalid Sheikh Muhammed (ein Gespräch aus dem Jahr 1996 mit einem katarischen Prinzen wiedergebend): Er ist Bin Ladens Chef für alle terroristischen Operationen. Sein beliebtes Ziel sind Flugzeuge. Ich war Polizeichef, als er im Jahr 1995 in Katar landete. Der Innenminister Abdallah bin Khalid nahm ihn sofort unter seine Fittiche, der Mann ist ein fanatischer Wahhabit. (Die Saudi-Connection, 2004, S. 258)
Robert Baer über die Beziehungen zu Saudi-Arabien: Ob es einem nun gefällt oder nicht - die USA und Saudi Arabien sind an der Hüfte miteinander verbunden wie Siamesische Zwillinge. Die Zukunft der Saudis ist unsere Zukunft. (Die Saudi Connection, 2004, S. 272)
Robert Baer über die wichtigsten Adressaten von Fragen: Auf eine ganze Menge Fragen werden wir die Antworten - von denen Leben und Tod abhängen kann - nicht finden, bevor unsere Regierung das Terrorismus-Problem ernst nimmt und Länder wie Katar und Saudi-Arabien drängt, endlich die Wahrheit offen zu legen. Und glauben Sie mir, seit dem 11. September gibt es mehr Fragen als Antworten. (Die Saudi Connection, 2004, S. 263)
Robert Baer über Saudi-Arabiens Schlüsselstellung: Bevor wir nicht anfangen, von Saudi-Arabien zu verlangen, daß man uns die Wahrheit erzählt - und uns auch selbst die Wahrheit eingestehen - wird es weitere 11. September geben und mehr Tragödien wie die Ermordung Danny Pearls. Darauf können Sie sich verlassen. (Die Saudi Connection, 2004, S. 264) Saudi-Arabien entwickelt sich zu einem atemberaubend irrationalen Staat - zu einem Land, das globalen Terrorismus hervorbringt, während es gleichzeitig einem uralten und tief verwurzelten Isolationismus erliegt, und das von einer Königsfamilie gelenkt wird, die sich von ihrer Habgier nicht zu befreien vermag. Wollen wir wirklich, daß dieses Land der Dreh-und Angelpunkt der Weltwirtschaft ist? (Die Saudi Connection, 2004, S. 227f)
Robert Baer über die Muslim-Bruderschaft hinter Al Kaida : Und bekanntermaßen schlugen sie dann noch ein weiteres Mal zu: am 11. September in New York und in einem Vorort Washingtons. [...] Die Presse ordnete die Attentäter immer der Al Kaida zu, was Osama bin Ladens erbarmungslosem Publicity-Apparat zu verdanken war, doch sie waren Moslemische Brüder - bis ins Mark. Es waren dieselben Männer, die wir benutzt hatten, um im Jemen, in Afghanistan und in vielen anderen Ländern die schmutzige Arbeit für uns zu erledigen. Nur dass der Kampf gegen uns, die Amerikaner, jetzt ihre schmutzige Arbeit geworden war - und Saudi-Arabien ihre Heimstatt. (Die Saudi Connection, 2004, S. 227f)
Robert Baer über ‘Truthseeker’ wie Theologie-Professor Griffin: Griffin's subtitle suggests this book is a search for truth, but don't let that fool you. His mind is all but made up. For a start, Griffin simply cannot accept that our national security system totally failed all on its own on September 11. [...] Griffin's book does, but since he's an outsider to Washington's Byzantine ways, he falls back on wacky theories. (Quelle)
Die Botschaften von Robert Baer sind also eindeutig: - Fanatische Islamisten führten die Anschläge vom 11. September 2001 aus. - Es existieren Verbindungen zu hochrangigen saudi-arabischen Kreisen. - Das korrupte saudi-arabische Königshaus vollführt einen irrsinnigen Spagat zwischen der Förderung fundamentalistischer Strömungen und der engen Bindung an die USA. - Die Spirale der Gewalt ist von der Person OBL längst entkoppelt. - Das Netzwerk Bin Ladens ist weitreichend - vielleicht bis in den Iran. - Der Iran gilt als zentraler Förderer internationalen Terrrorismus (u.a. Anschlag auf die Khobar-Towers in Saudi-Arabien, juristische Bewertung). - Die CIA war aufgrund diverser Fehlentwicklungen nicht in der Lage, die Anschläge vom 11. September 2001 zu verhindern. - Fehler und Inkompetenz auf zahlreichen Ebenen begünstigten ‘9/11’
Robert Baer formuliert seinerseits drei Kernfragen, die nochmals dessen Perspektive und primäre Kritik verdeutlichen: Je angestrengter ich nachforschte und je näher ich den Antworten auf meine Fragen kam, desto genauer erkannte ich, daß meine Suche zwangsläufig in zwei Richtungen führte und zu zwei Orten: nach Riad und nach Washington sowie zu dem Öl, das sie miteinander verband. Meiner Meinung nach sind es drei Fragen, von deren Beantwortung alles abhängt: 1. Können die Schiiten, die Moslemischen Brüder und alle anderen Personen in Saudi-Arabien, die das Haus Al Saud stürzen wollen, genügend Feuerkraft zusammenballen - also genügend Waffen in die Hand bekommen, um ihr Ziel zu verwirklichen? 2. Ist das Haus Al Saud als regierende Instanz jenseits jeder Rettung und lässt es sich auch durch Protektion nicht mehr an der Macht halten? 3. Besitzt Washington die Fähigkeit, das saudische Königreich als das zu erkennen, was es ist? Oder hat es seine Hand so tief in der saudischen Brieftasche, daß es nichts sehen und nicht handeln will? (Die Saudi Connection, 2004, S. 30)
Manchem ‘Inside job’-Theoretiker dämmert nun vielleicht, daß der CIA-Mann überhaupt nicht als Referenz taugt.
Die Reaktion auf die Anmerkung ‘[....] an aspect of 'inside job' to 9/11 within the U.S. government” hat wenig mit dem ‘inside job made by Truth Movement’ zu tun.
Schlimmer noch: Robert Baer bezeichnet die zentrale Parole des ‘Truth Movements’ als Produkt von ‘Verschwörungstheoretikern’: I myself have felt the pull of the conspiracy theorists — who believe that 9/11 was an inside job, somehow pulled off by the U.S. government. (Quelle)
Die Position des Robert Baer ist eindeutig eine andere und hat nichts mit sprengfabulierenden Theologie- oder Physikprofessoren zu tun. Robert Baer kritisiert die verhängnisvolle Verflechtung mit den Saudis und die daraus resultierende Behinderung der notwendigen Ermittlungen - beiderseits des Atlantiks (siehe Die Saudi-Connection). Darauf zielt auch Baers ‘reinvestigate’-Bemerkung ab: There are enough discrepancies and unanswered questions in the 9/11 Commission Report that under a friendly administration, the 9/11 investigation should be re-opened. (Quelle)
Die Zielrichtung dieser Bemerkung kurz gefasst: Die fundamentalistisch-religiös motivierte Unterstützung terroristischer Kreise bleibt weitgehend im Dunkeln, weil die saudischen Verantwortlichen Ermittlungen im eigenen Land blockieren und die amerikanischen Verantwortlichen wenig Möglichkeiten haben bzw. nutzen, um diese Blockade zu durchbrechen - saudisches Öl sichert nahezu Immunität. In beiden Regierungen müssen sich Prioritäten ändern, um umfassende Aufklärung der Hintergründe zu gewährleisten.
Die wenigsten ‘Truthseeker’ dürften sich jetzt noch auf Robert Baer als Referenz berufen:
- Der ehemalige CIA-Mann übt massive Kritik am Terrorfinanzier Saudi-Arabien - nicht an Israel. - Der ehemalige CIA-Mann liefert Vorlagen für eine aggressive Politik gegenüber dem Terror-Unterstützer Iran - nicht den Irak. - Der ehemalige CIA-Mann fordert verstärkte Agententätigkeiten der CIA - keine Einschränkung. - Der ehemalige CIA-Mann erklärt, daß Plots wie ‘9/11’ für den Geheimdienst nicht zu koordinieren sind. - Der ehemalige CIA-Mann erklärt die Theorien der ‘Truthseeker’-Ikone DRG ob dessen Ahnungslosigkeit vom realen Washingtoner Behördendschungel als “exzentrisch” bzw. “verrückt”.
Ein deutscher ‘Zweifler’ (der u.a. den ‘missile hoaxer’ Meyssan propagiert) hat entsprechend reagiert: Baer will uns einen Bären aufbinden. Er legt, genauer gesagt, einen „red herring“ [...] Baers Leser sollen denken, der CIA hätten Geld, Leute und das richtige Konzept gefehlt. Deshalb hätten die USA die Attentate nicht verhindern können. Diese doofe These durchzieht das ganze Buch. Baer versucht, wenigstens dadurch etwas Spannung zu erzeugen, daß einige Wörter im Text unvermittelt geschwärzt sind, angeblich aus Tarnungsgründen auf Weisung der Vorgesetzten. [....] Wer liest so etwas, wer kauft so etwas? (Quelle)
Die Antwort sollten diejenigen geben, die Robert Baer in die Liste von Patriotsquestion911.com aufgenommen haben. In dieser Liste wird jeder instrumentalisiert, der jemals ein kritisches Wort formuliert hat - gleichgültig, ob sich die ‘Patriots’ mit ihren Kritiken gegenseitig widersprechen.
Vielleicht können aber auch diejenigen antworten, die alles instrumentalisieren und verzerren:
Die CIA-Falle Prisonplanet
Paul Joseph Watson ist Betreiber von Propagandamatrix und rechte Hand von Alex Jones bei Prisonplanet. Im November 2007 nutzte Watson das 1,5 Jahre alte Interview als Aufhänger für eine Tirade, die charakteristisch für die Prisonplanet-Propaganda ist. Is This 20-Year CIA Vet Crazy For Saying 9/11 Is a Probable Inside Job? Debunkers not so quick to attack hugely respected intelligence & foreign policy expert Robert Baer [....] So when Baer told a radio host that "the evidence points at" 9/11 having had aspects of being an inside job, the noisy negativists and the trolls were notable by their absence. So where are the debunkers on this one? What does Bill Maher have to say about it? One of the foremost intelligence and foreign policy experts in America and a 20-year CIA veteran to boot says that 9/11 looks like an inside job. They couldn't, and that's precisely why the debunkers, the COINTELPRO counter-operatives, the Neo-Con talking heads and the trolls are loathe to address Baer's expert judgment on 9/11 being a likely inside job. (Quelle)
Die deutsche Übersetzung beim Prisonplanet-Ableger Infokrieg. Establishment-Apologeten haben es schwer, den hoch angesehenen Geheimdienst- und Außenpolitikexperten Robert Baer anzugreifen
Es ist überhaupt nicht notwendig, Robert Baer attackieren oder diskreditieren zu wollen. Robert Baers Ausführungen bestätigen zentrale Positionen von ‘Debunkern’, “Establishment-Apologeten” und von Ideologen wie FOX-O’Reilly. Genau deshalb gibt es Reaktionen wie von Chaim Kupferberg, der wahrlich nicht als ‘debunker’ gilt. Kupferberg verwendet in seinen Artikeln über Robert Baer ganz gezielt Anführungszeichen bei der Formulierung “ehemaliger” CIA-Mitarbeiter. Kupferberg hat nämlich realisiert, daß Baers Ausführungen den ‘Inside job’-Truth-Theoristen weitgehend widersprechen.
Die systematische Verzerrung nahezu jeder Information durch Prisonplanet-Watson konzentriert sich in diesem Satz: Einer von Amerikas führenden Experten des Geheimdienstwesens und der Außenpolitik mit 20 Jahren Erfahrung bei der CIA sagt, 9/11 sehe wie ein inside Job aus. (Quelle)
Prisonplanet demonstriert damit wieder einmal absurdes VT-Theater: Watson beruft sich auf einen CIA-Veteranen, der nahezu allem widerspricht, was Prisonplanet propagiert. Oben stehen Auszüge aus der Baer-Perspektive, die das belegen. Ob Prisonplanet-Watson zu den professionellen ‘Missverstehern’ gehört und Statements gezielt ins ‘Truther’-Korsett presst oder zur Differenzierung einfach nicht fähig ist, bleibt von sekundärer Bedeutung. Die misslungene Attacke auf ‘Debunker’ und die beabsichtigte Gleichsetzung mit FOX-Ideologen Bill O’Reilly oder “Neo-Con talking heads” ist typisch für die zentrale ‘Truthseeker’-Propaganda-Postille PRISONPLANET. Vor diesem Hintergrund wirkt der Begriff COINTELPRO aus dem Munde des Jones-Helferlein wie pure Ironie.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch ein Interview, das Alex Jones mit Robert Baer am 06. Dezember 2007 führte. Es ist bei youtube verfügbar:
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