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Der Auftritt des Danny Jowenko

Anlässlich des 5. Jahrestages befasste sich eine niederländische TV-Doku mit einigen ‘9/11 Verschwörungstheorien’. (Zembla-Video)
This Dutch television documentary looks into the existing "9/11 conspiracy theories" as discussed in films like Loose Change 2nd edition.
In cooperation with Delft University of Technology in The Netherlands as well as the Dutch National Aerospace Laboratory and Holland's top expert on controlled demolitions (Danny Jowenko), the documentary makers researched the likelihood of these theories. The original broadcast on Dutch national tv (September 10, 2006) can be viewed online at. (Video)

Die Kernaussage dieser Doku:
Much of what conspiracy theorists say turns out to be nonsense.
But more remarkable: The official story is also full of holes. (Minute 3:10)

Protagonisten des ‘Truth Movements’ griffen aus der 50-minütigen TV-Doku einen nützlich erscheinenden Aspekt heraus. Bei näherer Betrachtung offenbart der Sachverhalt jedoch zahlreiche Fallstricke.
 

Danny Jowenko über WTC 1 und WTC 2

Der niederländische Sprengexperte Danny Jowenko wird zunächst zu den beiden WTC-Türmen befragt, deren Fall das Bewusstsein und die jahrelange Diskussion dominieren.

ZEMBLA: He represents the Dutch top. If anyone in the Netherlands can judge whether explosives were used, its him.
 

Transkript dieses Interview-Abschnitt

Jowenko kommentiert an dieser Stelle die fehl-interpretierten Spreng-Indizien des ‘Truth Movements’. Zwei Sätze aus dem Interview bringen die Meinung des Sprengexperten auf den Punkt [Hervorhebungen von mir]:
It can’t have been explosives, as there was a huge fire. [...]
Thats what it looks like, but don’t tell me they put explosives on all 100 floors. Thats not possible.

Falls die Botschaft nicht angekommen sein sollte, fasst ZEMBLA es anschliessend nochmals zusammen:
The WTC also leaves some questions unanswered. But just as in the case of the Pentagon, the official story is the most credible. (37:40, Hervorhebung von mir)

Zum wiederholten Male kommt der wissenschaftliche Grundsatz Ockhams Razor zum Tragen - unterstützt von einem weiteren Sprengexperten.
 

Danny Jowenko über WTC 7

Die TV-Doku beschäftigt sich ab 46:30 mit dem Thema WTC 7.

ZEMBLA: WTC 7 has never received much attention. Danny Jowenko had never heard of it. His reaction to the footage is unprejudiced.

Wie sich noch zeigen wird, ist Jowenko keineswegs ‘unvoreingenommen’. (siehe Jowenko Extended). Diese Tatsache wird dem nun folgenden Interview die entscheidende Richtung verleihen und Jowenko mehrmals in eklatante Erklärungsnöte treiben.

Jowenko: Does the top go first? No, the bottom. It starts on the bottom. They simple blew columns and the rest caved in afterwards.

ZEMBLA: So this is different from the WTC?

Jowenko: Don’t you agree?

ZEMBLA: Yes, you see the bottom floors go first.

Jowenko: And the rest imploded. This is controlled demolition.

ZEMBLA: You’re sure?

Jowenko: Absolutely, its been imploded. This was a hired job, performed by a team of experts.

Bis zu diesem Punkt des Interviews scheint alles eindeutig. Jowenko sieht TV-Bilder des Gebäudeeinsturzes und er bestätigt per Augenschein, was jeder Laie ebenfalls mit diesen Bildern verbindet:
Der Einsturz sieht wie eine kontrollierte Sprengung aus, das Gebäude ‘implodiert’.

Ab hier beginnt die schrittweise Demontage des Sprengexperten.

ZEMBLA: But it also happened on 9/11.

Jowenko: The same day?

ZEMBLA: The same day!

Jowenko: The same day? Are you sure?

ZEMBLA: Yes.

Jowenko: Are you sure it was the 11th? That can’t be.

ZEMBLA: Seven hours after the WTC.

Jowenko: Really? Then they worked hard.
 

Die Falle schnappt das erste Mal zu.

1. Jowenko diagnostiziert ohne Hintergrundinfos anhand weniger Fernsehbilder eine kontrollierte Sprengung. Er kann weder die unteren Stockwerke sehen, noch kann er eine einzige Explosion im Zusammenhang mit dem Kollaps sehen oder hören.

2. Erst anschliessend erfährt Jowenko von dem Einsturz-Zeitpunkt.
Jowenko stellt diesen Fakt daraufhin mehrmals in Frage. Der Sprengmeister ist sich offensichtlich bewusst, daß die knappe Zeit mit einer CD nicht zu vereinbaren ist. Kopfschüttelnd versucht er schliesslich zu erklären, daß “man wirklich hart dran gearbeitet haben” müsse. Er bleibt unbeirrt auf der CD-Schiene, denn ihm ist bis zu diesem Zeitpunkt ein weiterer Faktor unbekannt, den er selbst als Indiz gegen eine Sprengung anführte (im Zusammenhang mit WTC1&2) und der noch zur Sprache kommen wird.
Es folgen Spekulationen, die höchstes Erstaunen auf jeder Seite verursachen müssten:

ZEMBLA: The question is: Was it planned ahead or could it have been decided on 9/11

ZEMBLA: How many men and how much time would you need?

Jowenko: I’m not sure.

ZEMBLA: Make an estimation.

Jowenko: You need experienced people. But if you had thirty or fourty men... Two with a cutting torch others clearing the walls, others hooking up the det cord and boosters. That all has to be coordinated. And another hooks up the electronic systems, and thats it.

Festgehalten: Jowenko versucht zu erklären, wie man innerhalb weniger Stunden ein 47-stöckiges Gebäude für eine kontrollierte Sprengung hätte vorbereiten können.
Wenn ein sog. ‘OVT’ler’ diese gewagte Behauptung vertreten würde, hätten Sprengtheoristen nur Hohn&Spott übrig. PRISONPLANET bringt es auf den Punkt:
To imagine that demolition experts could rig such a huge building amidst the chaos of the day, unsure of whether further attacks were coming, in a matter of hours and bring the building down neatly in its own footprint without afflicting major damage to adjacent buildings is beyond belief. (Quelle, Hervorhebung von mir)

Die PRISONPLANET-Protagonisten halten dieses Szenario für unglaubwürdig - MOSAIK911 stimmt dem zu. Bis zum Auftritt von Jowenko gab es niemanden, der ein solches Szenario zum Gegenstand einer Diskussion machte. 
Konsequenterweise wird diese “Unglaublichkeit” aus dem Munde des nützlichen Kronzeugen Jowenko von Sprengtheoristen komplett ausgeblendet. (siehe auch Rechtfertigungsversuch No one is cherry picking’)

Die Falle im ZEMBLA-Interview schnappt nun ein weiteres Mal zu:

ZEMBLA: That building was on fire too.

Jowenko reagiert überzeugt - und geht erneut von falschen Prämissen aus: But that was a small fire, they could extinguish that and that was what they have done (2:30, Teil 3, Hervorhebung von mir)

ZEMBLA: No, they didn’t do that.

Jowenko: They didnt extinguish it?

ZEMBLA: No, not extinguished. So they have had to do it while it was on fire.

Jowenko: Yes, thats odd, I agree. I can’t explain it.

Der Sprengexperte ist ratlos - er hat sich voreilig in eine Sackgasse manövriert. Er urteilte oberflächlich nach dem Augenschein der wenigen Fernsehbilder und hat sich damit auf spekulatives Glatteis begeben.
 

Die Zwickmühle für einen Experten und Truth-Seeker

Danny Jowenko versucht zu erklären, wie die Vorbereitungen für die Sprengung von WTC 7 am 11. September durchgeführt worden sein müssen. Er hat keine Erklärung dafür, wie dies angesichts der existierenden Brände hätte geschehen sollen. Kurz zuvor hat er bzgl. WTC1&2 noch erläutert, daß Brände im Gebäude gegen eine CD sprechen.

Die widersprüchliche Zwickmühle ist offensichtlich.

An diesem Punkt ist Danny Jowenko vor laufender Kamera zwischen die Fronten geraten - er hat eine dritte Version konstruiert, denn

- die ‘OVT’ kommt anhand vorliegender Details ohne Sprengung aus und

- die ‘VT’ setzt Sprengvorbereitungen vor dem 11.9. voraus.

Die Spreng-Theoristen wenden natürlich ein, daß sich der Experte eben nur in dem Aspekt des Vorbereitungs-Zeitpunktes irren mag. Die wenigsten ‘Truthseeker’ wollen sich grundsätzlich mit dem fragwürdigen Wert dieser oberflächlichen Expertenmeinung befassen.
Die Spreng-Theoristen ignorieren auch in diesem Fall (wie schon bzgl. WTC1&2) einen zentralen Einwand, den der Sprengexperte aufgeführt hat und der nichts mit irreführenden Fernsehbildern zu tun hat, sondern mit dem Fachwissen dieses Experten:
Die Brände in den Gebäuden sind unberechenbare Faktoren und für angebliche Sprengladungen von verheerender Wirkung:
It can’t have been explosives, as there was a huge fire. If there had been explosives, they would already have been burned. Whats more, before being burned, their igniters would have gone off... at 320 Grad Celsius, so they’d have detonated sooner. (Minute 2:20, siehe auch Transkript)

Dieser Einwand wird auch von einem anderen Fachmann angeführt:
In der 79. Etage, in der angeblich gesprengt wurde, war es so heiß, dass die Zündanlage nicht mehr funktioniert hätte. Das gilt für jedes denkbare Zündverfahren, bestätigt der vereidigte Sprengsachverständige Walter Werner aus Stolberg. (Quelle, Hervorhebung von mir)

Das ignorieren die Laien-Theoristen. Dem Sprengexperte wird in diesem Punkt implizit unterstellt, er wisse nichts vom fantastischen Thermit und kabelloser Gebäudesprengung - ausserhalb der ‘Truthseeker’-Szene ein unbekannter CD-Faktor.
 

Fazit des Jowenko-Interviews

Die Stellungnahme von Experten ist begrüßenswert. Aber auch Experten sind von konkreten Informationen abhängig, um einen Sachverhalt sachgerecht bewerten zu können. Jowenko erwähnt dies explizit:
For me it is a little bit “watching coffee dregs”, I mean, that is not a lot of information.

Genau darauf hat sich Jowenko bedauerlicherweise mit zahlreichen Spekulationen eingelassen. Zudem hat Jowenko deutlich gemacht, daß er irreführende Vorinformationen hatte (insbesondere Jowenko Extended gibt hierzu einen Einblick):
I’m sure that I’ve heard in the journal that it’s been imploded, [...] (4:10, Teil3)

In Verbindung mit seiner Äußerung über Silverstein und dem angeblichen “pull it down”-Zitat lässt sich die Herkunft seiner irreführenden Vorinformationen rekonstruieren (siehe Jowenko Extended).
Gleichzeitig wird in dem Interview deutlich zum Ausdruck gebracht, daß Jowenko von den relevanten Details so gut wie nichts weiß - weder von den Bränden, ihrer Verteilung, den Dieseltanks bzw. -leitungen im Gebäude, den Beschädigungen durch den WTC1-Kollaps, dem Feuerwehr-Rückzug und der Situationsbeschreibung durch die Feuerwehr vor Ort - nichts von alledem!

MOSAIK911 bezweifelt anhand dieser Umstände, daß eine seriöse, abgewogene Stellungnahme vorliegt und hält deshalb den Wert dieses Interviews für fragwürdig.
Es geht hierbei nicht darum, einen Experten und seine fachliche Kompetenz in Frage zu stellen (ebensowenig wie bei Robert Baer oder Frank De Martini). Es wird ausschliesslich der Kontext bestimmter Äusserungen aufgezeigt.

Anders formuliert:
Primär wird nicht die Aussage “Das ist eine kontrollierte Sprengung” kritisiert, sondern ihre Herleitung!

Genau dieser Schwachpunkt wurde in einem ‘Truthseeker’-Medium sozusagen ‘nebenbei’ negiert:
Months after the interview (after he researched Building 7 in much greater detail than he had during his original interview for the Dutch TV documentary about 9/11), Mr. Jowenko is still convinced that explosives brought down Building 7. (Quelle, Hervorhebung von mir)

Dieser anonyme ‘Truther’ versucht in einem Nebensatz die entscheidende Schwäche des Jowenko-Interviews zu tilgen. 
Das ist bemerkenswert, denn die einzige öffentliche Äußerung Jowenkos zu diesem Thema nach dem Zembla-Interview findet sich im nachfolgenden Telefonat.

 

Ein Experte und die Truthseeker - nichts dazugelernt

Nachdem Gerüchte auftauchten, daß Jowenko seine Meinung bzgl. WTC 7 geändert haben könnte, führte ‘Jeff’ (berühmt-berüchtigt für seine Telefonate, siehe auch Telefonat mit CDI-Empfangsdame) im Februar 2007 ein Telefonat mit Danny Jowenko (Transkript)

In diesem Telefonat bestätigte Jowenko, daß er seine Meinung nicht geändert hat. Er hält die Brände weiterhin nicht für die Ursache des Einsturzes.
Mit keiner Silbe erwähnt Jowenko jedoch, nach dem Zembla-Interview auch nur eine weitere Minute mit diesem Thema verbracht und zusätzliche Informationen berücksichtigt zu haben.
Die anderslautende Behauptung des anonymen ‘Truthseekers’ (siehe oben) ist ein weiteres kleines Beispiel für den Umgang mit der Wahrheit. Man sieht (oder hört) Dinge, die nicht belegt sind und dreht sich die fehlenden Punkte zurecht.

In diesem Telefonat lässt sich Danny Jowenko zudem erneut zu waghalsigen Spekulationen hinreissen. Demnach widersprechen amerikanische CD-Unternehmen der offiziellen Version nicht, weil sie dann Probleme bekämen und aus dem Geschäft wären.

Die Schlussfolgerung ist durchaus nachvollziehbar, allerdings aus einem anderen Grund als angedeutet:
Nehmen wir eine Sekunde an, die Einsturzursache ‘Feuer’ - in Verbindung mit diversen Schäden durch den kollabierenden Nordturm - wäre zutreffend und damit auch die hundertfach dokumentierten Befürchtungen und Vorhersagen der beteiligten Einsatzkräfte vor Ort. Nehmen wir also an, die existierenden Details bilden - bei allen offenen Fragen - ein weitgehend plausibles Szenario.
Und nun käme ein US-Sprengmeister vom US-Unternehmen XY, der von WTC 7 noch nie etwas gehört hat, schaut sich ein paar Fernsehbilder an und sagt dann öffentlich: Alles Unsinn, ich hab zwar keine Ahnung von dem Gebäude und den Bedingungen am 11. September und ich weiss auch nicht was ihr alles schreibt, aber ich glaube das alles sowieso nicht. Das war mit Sicherheit eine kontrollierte Sprengung, so wie Silverstein das auch bestätigt hat.

Wer würde sich in diesem Falle ernsthaft wundern, wenn die Reaktion von staatlichen Auftraggebern so aussehen würde: You’re fired.
Diese Reaktion hätte jedoch weniger mit einer ‘unbequemen Wahrheit’ zu tun, vielmehr mit einem unqualifizierten und diskreditierenden Beitrag.

So unterschiedlich können die Perspektiven sein.

Der Niederländer lässt sich bemerkenswert leichtsinnig zu waghalsigen Spekulationen verleiten. Er spekuliert über potentielle Bestechung von FEMA-Mitarbeitern durch Larry Silverstein ebenso wie über potentiellen Multi-Millionen-Versicherungsbetrug - Jowenko hat echtes ‘Truthseeker’-Potential.
 

Jowenko Extended

Die ZEMBLA-Produzenten stellen eine ‘Extended Version’ des Jowenko-Interviews zur Verfügung. Anhand dieser ergänzenden Informationen lässt sich noch besser verstehen, wie Danny Jowenko seine Einschätzungen begründet.
Einige Aspekte des zusätzlichen Interview-Materials sollen hier etwas näher betrachtet werden.

 

ZEMBLA behauptet zur Einleitung des Interviews folgendes:
WTC 7 has never received much attention. Danny Jowenko had never heard of it. His reaction to the footage is unprejudiced.

Jowenko unterstreicht diese Behauptung am Ende des Interviews, nachdem seine fehlende Detailkenntnis mehr Unklarheiten produzierte als beseitigte:

Jowenko: I said you before that I knew nothing about WTC 7. (5:20, Teil 3)

Die wilde Spekuliererei zeigte deutlich, daß er “nichts über WTC 7” weiss.

Aber trifft es wirklich zu, daß Jowenkos Reaktionen unvoreingenommen sind?

Jowenko: I remember that they told have imploded it, it smoked for days, there was already much smoke gone. (1:05, Teil 1)

Jowenko: I’m sure that I’ve heard in the journal that it’s been imploded, that buildings were weakened. (4:10, Teil 3)

Jowenko: Silverstein said it himself, you hear him saying “pull it down”, away with it. (2:05, Teil 2)

Wie kann anhand dieser Bemerkungen bestritten werden, daß die Meinung dieses Experten nicht ‘unvoreingenommen’ sei?

Darüberhinaus verwendet Jowenko das Silverstein-Zitat nicht in korrekter Form, denn von “pull it down” war nie die Rede, sondern von “pull it”.
Während “pull down” als feststehender Begriff (siehe z.B. PONDS) einen Gebäudeabriss bezeichnen kann, bleibt “pull” eine offene, vieldeutige Vokabel. Der Bezug “it” wird von den widersprechenden Fraktionen unterschiedlich interpretiert (Details siehe Pulled by Prisonplanet).
Es ist jedoch fraglos bemerkenswert, daß ein Sprengexperte im Zusammenhang mit der Diskussion um die angebliche Sprengung des WTC 7 den Begriff “pull down” verwendet. Es ist insbesondere deshalb erstaunlich, weil Jowenko BV ein Jahr zuvor eine andere Auskunft gegeben haben soll: 
I mailed Jowenko BV and asked if 'pull' was an industry term for 'demolish'. They said it wasn't.
(Quelle)

“pull” vs. “pull down” vs “demolish”?

Ausdrücklich sei der spekulierende Charakter zum Hintergrund dieser Interview-Passagen angemerkt. In diesem Zusammenhang ist jedoch unbestreitbar, daß Jowenko fest davon überzeugt ist, zuvor von der Sprengung des WTC-Gebäude 7 (oder vielleicht Nr. 6) gehört zu haben.
Ist es denkbar, daß auch dem Niederländer in diesem Zusammenhang die falsche Verwendung des englischen Begriffes “pull” suggeriert wurde?

Ganz klar: Das sind Spekulationen, ebenso wie ganze Passagen des Jowenko-Interviews.

Hierzu muss nochmals auf die omnipräsente Falschdarstellung der PRISONPLANET-Clique verwiesen werden, die auf dem ersten Blick plausibel klingt - und anscheinend zu den Vorinformationen Jowenkos gehört: 
We know that the term 'pull it' means to bring the building down by means of explosives because in the same documentary a cleanup worker (in December 2001) refers to the demolition of WTC Building 6 when he says, "...we're getting ready to pull the building six." (Details siehe Pulled by Prisonplanet)
 

Spekulationen ohne Ende

Die Spekulationen des Danny Jowenko durchziehen das gesamte Interview und verdeutlichen eindrücklich den zweifelhaften Wert dieses Anmerkungen:

Jowenko: I don’t know the construction of the building but then they very rigorously, very quickly placed charges. They had the piece of luck that since there was already very much destroyed in the enviroment that you don’t have to be precise. You can imagine if there are all buildings surrounded that are intact and should stay intact with sensitive computer equipment, then you have to prepare very precisely your weakenings etc. (1:25, Teil 1)

Jowenko spekuliert wieder mittels falscher Prämissen, denn WTC 7 war nach dem Einsturz der Twin Towers auf drei Seiten (Nord,West,Ost) von intakten Gebäuden umgeben.
Jowenko spricht jedoch - angesichts der unglaublich kurzen Vorbereitungszeit - von der fehlenden Notwendigkeit, präzise arbeiten zu müssen, denn “there was already very much destroyed in the enviroment”.

In der folgenden Diskussion (ab 3:30) verdeutlicht Jowenko, warum er von der fehlenden Präzision ausgeht: Er verwechselt die Stahlträger-Reste von WTC 1, die nach dem Kollaps noch tagelang standen, mit Überresten des WTC 7.

Die angeblich unnötige Präzision (wegen der Zeitnot und der angeblich zerstörten Umgebung) führte jedoch zu einem scheinbar perfekten Ergebnis, wie der Interviewer dann auch einwendet:

Interviewer: But it looks like it was that clean.

Jowenko: OK, that can be but.... I mean, I mean maybe that they then indeed used packet charges instead of all, the cutting torch work plus applying a linear cutter charge. Simply rigorously because it was a mess already.

Die Wiederholung macht es deutlich: Irgendwas passt einfach nicht. Es wird wild hin und her spekuliert. 

Dann scheint ein kurzer Lichtblick zu folgen, denn der ZEMBLA-Journalist präsentiert nun einen Grundriss von WTC7.

Interviewer: These are the carrying steel columns.
Jowenko: That is not really much. That explains a lot.
Interviewer: What does it explain?
Jowenko: That you can do it fast.

Jowenko zeigt anhand der Grundriss-Zeichnung, daß die wenigen zentralen Stahlträger von entscheidender Bedeutung für einen ‘Implosions’-Effekt wären.

Jowenko: This heart. These twelve.

Plötzlich erscheint die CD-These wieder möglich - aber wieder nicht im Sinne der gängigen ‘Verschwörungstheorie’, denn in diesem Interview drehen sich die Spekulationen ausschliesslich um die Frage, wie man am selben Tage die angeblichen Spreng-Vorbereitungen hätte abwickeln können.
Wenn aber so wenige Stahlträger von zentraler Bedeutung für den Einsturzverlauf waren, könnten diese dann nicht auch durch andere Faktoren ihre Stabilität verloren haben? 
Zunächst lenkt der ZEMBLA-Journalist das Gespräch auf Schäden durch den Einsturz des Nordtowers. Es wird wieder wild spekuliert über potentielle Schäden, bis Jowenko folgendes sagt:
Jowenko: The owner of the building that he says: look, this will cost me a lot of pennies and what do I get back, still the same old building. And on such a moment I think that Guiliani easily would give a license to demolish, here you are if you want to get rid of it, asap.

Wilde Spekulationen, die sich nach wie vor ausschliesslich auf den Ablauf am 11. September selbst beziehen.
Nun  kommt das Gespräch endlich auf den zentralen Aspekt des Geschehens:

Interviewer: Ok, but it could not be by fire? That it was on fire and that the building...

Jowenko reagiert überzeugt - und und geht erneut von falschen Prämissen aus:
But that was a small fire, they could extinguish that and that was what they have done (2:30, Teil 3)

Interviewer: No, they didn’t do that.

Jowenko wird stutzig: They didn’t extinguish it?

Interviewer: No, not extinguished. So they had have to do it while it was on fire.

Die Mimik Jowenkos als Reaktion auf diesen Einwand spricht Bände (2:45-2:50, Teil 3), ebenso der unmittelbar folgende Rechtfertigungsversuch:
Jowenko: For me it is a little bit “watching coffee dregs”, I mean, that is not a lot of information. If we had some pictures from the other side, especially those at the side of the twin towers

Jowenko beschreibt das Dilemma, nachdem er mit falschen Prämissen in einer Sackgasse landete - und für cherry-pickende Spreng-Theoristen glänzende Vorarbeit geleistet hat.  

Nachdem das Feuer erstmals in Jowenkos Betrachtungen als potentieller Faktor auftaucht, folgt eine Erklärung, die den Zuhörer in höchstes Erstaunen versetzen könnte:
Jowenko: Yes, then Silverstein must say, bring it down because once there is fire, if it became hot, you have to replace your steel. Do you know what it cost if you have to replace the bottom columns and jack up the rest? That will be not cheap for a building with 47 floors.
Then you say: away with it. [...] Thats how it goes. Business goes very fast in such a situation. And they do it.
(3:30, Teil 3)

Wie bitte?
Warum sollte jemand genötigt sein, tragende Stahlelemente nach einem Brand kostenintensiv auszuwechseln?
Weil sie unter stundenlangem Einfluß von Hitze evtl. ihre Stabilität verlieren bzw. nicht mehr den Anforderungen entsprechen?

Falls Danny Jowenko das andeuten wollte, hat der Sprengmeister unbeabsichtigt die Brücke zur offiziellen Version geschlagen.

Geht man in diesem Szenario einen einzigen Schritt weiter, kommt man zwangsläufig zu einer naheliegenden Überlegung:
Wenn Jowenko über hitzegeschädigte Stahlträger spekuliert, die im Nachhinein hätten ausgetauscht werden müssen, hätte am Unglückstag das Feuer substanzielle Wirkung auf die Statik einiger Stahlträger haben können. In diesem Zusammenhang sei nochmals Jowenkos Erstaunen erwähnt, daß relativ wenige Stahlträger im zentralen Bereich einer Schwächung bedürftt hätten, um eine Implosion zu verursachen.

Manchem wird nun vielleicht auffallen, daß der Schritt zur ‘offiziellen’ Version an diesem Punkt greifbar nahe ist. Für Jowenko wird es die Chance sein, die fragwürdigen Spekulationen eines Tages zu korrigieren.   

Der Spagat zwischen Spekulationen, Unwissen und Überzeugung kommt in der folgenden Passage nochmals klar zum Ausdruck:

Jowenko: Well, maybe that some ... that burning parts fly away so far, I don’t believe that. But, i don’t know. It’s guessing for me. (1:50, Teil 2)

Direkt im Anschluß bekräftigt er trotzdem, daß anhand der Bilder eindeutig eine andere Ursache in Betracht käme:

Jowenko: This is work of man.

Interviewer: Thus we need no discussion about that...

Wohlgemerkt: Anhand der vorliegenden Bilder, die den potentiellen Sprengbereich - also die untersten Etagen - nicht zeigen und Bilder, auf denen jegliche Sprenggeräusche im Kontext mit dem Beginn des Kollaps fehlen. Auf Bildern, die eindeutig den Einsturz einer Struktur auf dem Dach als sichtbaren Beginn des nachfolgenden Kollapses zeigen.

Darauf folgt eine Bemerkung, die die Interpretation dieser Bilder schlagartig erklärt:
Jowenko: No, this is also a hired ... Silverstein said it himself, you hear him saying “pull it down”, away with it. (2:05, Teil 2)

‘Unvoreingenommen’?

Nicht wirklich!

Auch die wilden Spekulationen im Zusammenhang mit dem FEMA-Report sind bemerkenswert:

Interviewer: They [FEMA, Anm. von mir] say, it appears, the collapse was due to, primarily to fire rather than any impact damage from the collapsing towers. They don’t mention explosives at all. Because according to the offical report it hasn’t been pulled down by explosives.

Jowenko: I don’t know better than that it has been imploded as we call it. I think this is obviously a building that has been imploded. If this is the consequence of the coming down of the WTC towers, that would greatly astonish me. I cant imagine it. No.

Jowenko hält die herabstürzenden Türme nicht für die Ursache des implosionsartigen WTC7-Einsturzes und bestätigt damit die FEMA-Einschätzung, die der Interviewer unmittelbar zuvor zitiert hat.
Es bleibt fraglich, warum Jowenko nochmals den Faktor als unwahrscheinlich deklariert, der auch in der offiziellen Version eine untergeordnete Rolle spielt und gleichzeitig den Hauptfaktor ignoriert.    

Interviewer: Remains strange that in the official reports they dont admit it’s been imploded.

Jowenko: Thats strange. I also think thats strange. I have no explanation for it.

Die Erklärung hierfür ist naheliegend. Jowenkos Ratlosigkeit ist ein klassisches Beispiel dafür, wie man durch falsche Prämissen in einer Sackgasse landet und sich über den fliessenden Verkehr in greifbarer Entfernung wundert. Der Weg zurück erscheint jedoch mühsam.       

Nun wird es noch bemerkenswerter, der ZEMBLA-Journalist wirft eine weitere Spekulation ein:
Interviewer: What I sometimes think, has it maybe to do with insurance?
[...]
Jowenko: Look if that man is bribed by Silverstein because he wants his payment and here you also have a nice percentage then he writes that simply down. This is how America is tied together.

Interviewer: That makes September 11th very hard. That means that you also cannot trust government reports.

Klassisch haben die beiden Herrschaften im Zusammenspiel mal eben ihre eigene kleine ‘Verschwörungstheorie’ gestrickt: Ein bisschen Bestechung, ein bisschen Versicherungsbetrug, ein bisschen Klischee, kein bisschen Detailkenntnis ...

In diesen Kontext gehören auch die nächsten Spekulationen:
Interviewer: But why did they lie about it?
Jowenko: That has propably to do with money I think
Interviewer: But can a millionaire get a government so crazy that they write a false report for the insurance? That is in fact what that means?
Jowenko: I think that there are so much concerned parties that played a role in that whole area there.

Zur Erinnerung: Die weitreichenden Spekulationen - die man durchaus als Üble Nachrede bewerten kann - beruhen primär auf der Tatsache, daß die CD in der offiziellen Version nicht thematisiert wird (erst im Abschlussbericht des NIST wurde auch auf dieses Thema eingegangen).
 

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Quelle: Sydney Harris

Es bleibt zu hoffen, daß Danny Jowenko zu dem Thema nochmals Stellung nehmen wird, nachdem er sich etwas intensiver über die Details informiert hat. Geeignet dürfte ein Zeitpunkt nach der Publikation des NIST-Abschlussberichtes sein.
Es ist zu vermuten, daß ihn dann ein ähnliches Schicksal ereilen wird, wie seinerzeit dem Sprengstoff-Experten Van Romero.
Angesichts der erschreckend leichtfertigen Spekulationen und Anschuldigungen bleiben jedoch Zweifel, ob Jowenko zu Korrekturen bereit sein wird.

 

Exkurs: Ehrenwerter Journalismus und Truther-Wahrnehmungen

Die ZEMBLA-Doku konsultierte neben Danny Jowenko auch drei Studenten der TU Delft, die sich im Rahmen eines Workshops mit ‘9/11’ beschäftigten (ab 32:30):
Student: We’ve analyzed the damage to the columns and core of the WTC as well as the energy of the plane and the kerosene it carried and wheter it would be sufficient to cause enough damage for the building to collapse, and it would. 

ZEMBLA: So the answer is yes?

Student: Yes, its much more logical that this is what made the building collapse than explosives

ZEMBLA: Thats your conclusion?

Student: Yes.

Die Auswahl solcher Interview-Partner wird von der Spreng-Theoristen-Fraktion normalerweise mit Hohn & Spott kommentiert. Ein deutscher ‘Truthseeker’ bemerkte zur ZEMBLA-Doku jedoch folgendes
Zembla ist ein gutes Beispiel ehrenwerten Journalismus. Weil sie nicht mit einer Agenda ans Thema gingen, und alle Ungereimtheiten ignorierten und alle Frager als Spinner deklarierten, sondern weil sie logisch und sachlich an die Sache herangingen und einige sehr interessante Themen behandelten. Und das sage ich nicht, weil u.a. beim WTC7 herauskam, dass Hollands Top-Spreng-Experte sagte, "Das ist eine kontrollierte Sprengung." (Quelle)

Nein, natürlich war Jowenkos eigenwiller WTC7-Auftritt nicht der Grund für dieses Lob.

“Logisch und sachlich” wurde in der ZEMBLA-Doku nämlich die offizielle Version als glaubhafter bewertet als die Spreng-These.
The WTC also leaves some questions unanswered. But just as in the case of the Pentagon, the official story is the most credible. (37:40)

“Logisch und sachlich” wurde in der ZEMBLA-Doku auch die offizielle Version zum Pentagon-Anschlag als glaubhafter eingestuft als die Raketenthese.

“Logisch und sachlich” wurde die LIHOP-Version mit Fragezeichen offen stehen gelassen:
The theory that US government officials intentionally let 9/11 happen, cannot be simply refuted (46:10)

“Logisch und sachlich” wurde Danny Jowenko vor laufender Kamera zum fröhlichen Kaffeesatz-Lesen eingeladen.

Schliesslich verkündet die “ehrenwerte” ZEMBLA-Doku:
Much of what conspiracy theorists say turns out to be nonsense.
But more remarkable: The official story is also full of holes. (Minute 3:10)

Der oben zitierte Spreng-Theorist übersetzt auch diese Feststellung in eine typisch verdrehte ‘Truthseeker’-Wahrnehmungs-Frage:
Oder kam bei eurer Recherche etwa raus, dass die OVT eine einzige Lüge ist, so wie bei den Recherchen des holländischen Magazins Zembla?
(Quelle)

Halluzinative Verdrehungen sind nicht ganz ungewöhnlich für diesen Herrn Aufklärer. ‘Truthseeker’-Absurditäten sind bestenfalls bemerkenswert, nicht ehrenwert.

Oder einfach nur verlogen. Der zitierte ‘Truthseeker’ outet sich jedesmal, wenn er seinen Ärger auf MOSAIK911 (bzw. Vorgänger-Domain werboom) freien Lauf lässt:
Die offizielle Version grundsätzlich richtiger. [...] Die schmierige Bewahrung der Deutungshoheit über Danny Jowenko. (Quelle, 29.06.2009)

Oben ist Wort für Wort begründet, warum MOSAIK911 zu den dargelegten Schlüssen gelangt. Geschieht dies nicht ‘Truthseeker-’konform und wird deshalb als “schmierige Deutungshoheit” gewertet, bestätigt dies den fortwährenden Verdrehungszwang gewisser ‘Truthseeker’. Es demonstriert erneut, wie ‘Truthseeker’ reagieren, wenn man sich die Zeit für ihre Argumentationsmuster nimmt. Einzig zu diesem Zweck taugt auch dieser namentlich agierende ‘Truthseeker’ als Demonstrationsobjekt mit seinen ständigen Hass-Attacken auf MOSAIK911. Fast schon grotesk wirkt die gespielte Naivität, wenn die öffentlichen Attacken auf MOSAIK911 von MOSAIK911 doch tatsächlich auch noch aufgegriffen werden und den harmlosen Herrn Aufklärer verärgern:
Was ich besonders ärgerte bisher: Das hinterherputzen hinter mir (wer bin ICH schon) [...] (Quelle, 29.06.2009)

MOSAIK911 interessiert auch hier nur eines: Die konkret zu demonstrierende ‘Aufklärer’-Verlogenheit, denn der unschuldig wirkende Herr ‘Truthseeker’ hat der Privatperson hinter MOSAIK911 öffentlich bereits eine klare Todesdrohung zukommen lassen - und wundert sich dann scheinheilig, warum dies nicht ganz unbeachtet bleibt:
 

sit-wb-disinfo

Quelle

Und noch etwas demonstriert die ‘Truthseeker’-Doppelzüngigkeit exemplarisch. MOSAIK911 kommt letztlich zur gleichen Schlussfolgerung wie die ZEMBLA-Dokumentation:
The WTC also leaves some questions unanswered. But just as in the case of the Pentagon, the official story is the most credible. (37:40)

Diese ZEMBLA-Dokumentation lobte derselbe ‘Truthseeker’ als “ehrenwert” und “agendafrei”: 
Zembla ist ein gutes Beispiel ehrenwerten Journalismus. Weil sie nicht mit einer Agenda ans Thema gingen, und alle Ungereimtheiten ignorierten und alle Frager als Spinner deklarierten, sondern weil sie logisch und sachlich an die Sache herangingen und einige sehr interessante Themen behandelten. (Quelle)

Versuchen Sie bitte, auf einer einzigen der mittlerweile über 100 MOSAIK911-Seiten eine Gleichsetzung “aller Frager mit Spinner” zu finden. Es handelt sich wieder um die diskreditierende Unterstellung eines zwanghaften Wahrheitsverdrehers, der nicht ganz zufällig wieder ohne konkreten Beleg bleibt.

Deshalb belegt und verknüpft MOSAIK911 nahezu jeden Sachverhalt und jede Kritik ausschliesslich mit konkreten Personen, Zitaten und Quellen. Auch wenn sich diese dann ganz doll ärgern.
 

Der Sprengmeister und die Architekten der Wahrheit

Oben ist ausführlich der fragwürdige Wert der Jowenko-Ausführungen dokumentiert. Die konsequent selektive Instrumentalisierung durch Vorzeige-Organisationen der ‘Truthseeker’-Szene ist auch hier wieder konkret zu dokumentieren: AE911 Truth Slide Show Presentation (Slide 253 of 567)
 

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Lassen wir diese Situation abschliessend nochmals von einem wütend-keifenden ‘Truthseeker’ zusammenfassen:

Die schmierige Bewahrung der Deutungshoheit über Danny Jowenko. (Quelle, 29.06.2009)

Selbstverständlich wird mit der überzeugend sachlichen Umschreibung die detailliert begründete Einschätzung  von MOSAIK911 attackiert  - dem “obersten Disinfo-Agenten aus Deutschland” (Quelle).

 

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